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| Eine Umfrage des Schweizer Tierschutz STS bei
300 gehobenen und Gourmet-Restaurants in der ganzen Schweiz ergab ernüchternde Resultate.
Jedes fünfte angefragte Restaurant beteiligte sich an der Umfrage. Gemäss dieser Angaben
ist der Labelanteil beim Kalbfleisch mit 50 Prozent am höchsten, gefolgt von
Schweinefleisch (47 Prozent), Rindfleisch (45 Prozent) und Poulet (37 Prozent). Bei Eiern
beträgt der Labelanteil 56 Prozent, beim Käse 36 Prozent. Besonders trist präsentiert
sich die Lage im Tessin, wo selbst beim Kalbfleisch nur gerade 18 Prozent aus
Labelproduktion stammt. Zur Erinnerung: Die Rede ist hier von Restaurants der gehobenen
Klasse. |
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| Zuversichtlich stimmt aus Tierschutzsicht, dass 38
Prozent der Restaurants in Zukunft mehr Labelfleisch anbieten wollen. Rund ein Viertel der
Restaurants wollen vermehrt Biokäse und Freilandeier verwenden. Die Gastronomen selbst
schätzen den Anteil der Gäste, die tierfreundliche Produkte bevorzugen würden, auf
über 50 Prozent. Umso erstaunlicher, dass sie dieses Potenzial nicht nutzen. Denn der
Preisunterschied im Einkauf dürfte vor allem in der gehobenen Gastronomie kaum das
ausschlaggebende Kriterium sein. |
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