Keine versteckten Käfigeier mehr!

Zwei Drittel der jährlich rund 770 Millionen Importeier werden von der Gastronomie nachgefragt sowie im eierverarbeitenden Gewerbe für die Herstellung von Fertigprodukten, Saucen, Teigwaren und Gebäck verwendet.  Davon zwischen 40 - 80 Millionen Käfigeier. Der Schweizer Tierschutz STS strebt an, den Import der Käfigeier gänzlich zu stoppen und zählt dabei auf die Hilfe der Eierimporteure und des Gewerbes. Die Schweiz hat bereits 1991 die Batteriehaltung abgeschafft und verfügt weltweit über die tierfreundlichsten Bestimmungen für die Haltung von Legehennen. Schweizer Bauern müssten deshalb einen fairen Preis für die Eier erhalten und einheimische Unternehmen bevorzugt Schweizer Eier verwenden.
Aktion «Verzicht
auf Käfigeier-
Importe»
Verantwortungsbe-
wusste Unternehmen verzichten auf den
Import von Käfigeiern
 
Während in der Schweiz seit 1991 nur noch Eier aus Boden- oder Freilandhaltung erhältlich sind, müssen die Hühner im Ausland noch immer ihr kurzes Leben zumeist in engsten Käfigbatterien fristen.

Zwar greift die Mehrheit der Konsumentinnen und Konsumenten im Laden zu Schweizer Eiern. Trotzdem nimmt der Eierimport seit dem Jahre 2000 stetig zu und betrug vergangenes Jahr 766 Millionen Eier, von denen schätzungsweise zwischen 40 und 80 Millionen Stück aus Hühnerbatterien stammten. Die Gründe für diesen Anstieg liegen bei der Gastronomie, den Bäckereien und den Herstellern von eierhaltigen Produkten und Fertiggerichten, wo leider noch allzu oft nur der Preis und nicht Qualität und Tierschutz zählen.
> Verzicht auf Käfigeier-Importe
[ Medienmitteilung Schweizer Tierschutz STS vom 13. April 2011 ]
> Keine versteckten Käfigeier mehr!
[ Medienmitteilung Schweizer Tierschutz STS vom 8. April 2009 ]
> Bäckereien, Konditoreien, Confiserien:
Wir verwenden Schweizer Eier aus tierfreundlicher Haltung
> Schluss mit verstecktem Tierleid  [ Referat von Hans-Ulrich Huber, Dr. sc. nat., Geschäftsführer Fachbereich Schweizer Tierschutz STS; April 2009; pdf-File ]
> Das Verhalten von Haushühnern  [ pdf-File ]