Verzicht auf Käfigeier-Importe

Nachdem das Ausland zunehmend auf tierfreundliche Haltungsformen (Volieren, Bodenhaltungen, Auslaufhaltungen) umstellt, nimmt der Import von Käfigbatterie-Eiern dadurch ab. Doch noch immer werden nach Schätzungen des Schweizer Tierschutz STS jährlich zwischen 40 bis 80 Millionen solcher Qual-Eier importiert, die zumeist für Konsumenten unsichtbar in Verarbeitungsprodukten landen. Damit werden einerseits Schweizer Bauern unfair konkurrenziert und andererseits die Anstrengungen im Ausland zugunsten einer tierfreundlichen Legehennenhaltung torpediert.

Der Schweizer Tierschutz STS strebt daher an, den Import der Käfigeier gänzlich zu stoppen und zählt dabei auf die Hilfe der Eierimporteure.
Die nachfolgenden Unternehmen erklären gegenüber dem Schweizer Tierschutz STS spätestens ab dem Jahre 2011 keine Schaleneier und Eiprodukte aus dem Ausland zu importieren, die von Hühnern aus Käfighaltungen stammen:
Agrifrances S.A., Plan-les-Quates
ALDI Suisse AG, Embrach
ALIGRO; Demaurex & Cie SA, Chavannes-Renens
Casino, Magro SA, Sion
Cash & Carry Angehrn AG, Gossau
COCORICO SA, Aproz
Coop Genossenschaft, Basel
Denner AG, Zürich
Divina Food AG, Dietikon
Dupasquier & Cie SA, Vernier
Ei AG der SEG - Zürich/Basel, Sursee
Eier Hungerbühler AG, Flawil
f & f AG freshfood,
Dagmersellen
Ferme des Trois Epis Sàrl, Aigle
Geflügelhof Stefan & Thomas Fischer, Malters
HACO AG, Gümligen
Hilcona AG, FL-Schaan
hosberg AG, Rüti
Howeg TransGourmet Schweiz AG, Winterthur
Lekkerland (Schweiz) AG, Brunegg
LIDL Schweiz, Weinfelden
Lüchinger + Schmid AG, Kloten
Migros-Genossenschafts-Bund, Zürich
Pistor AG, Rothenburg
SPAR Holding AG, St. Gallen
transGourmet Schweiz AG
Prodega / Growa Cash & Carry, Moosseedorf
Volg Konsumwaren AG, Winterthur
Wernli AG, Trimbach
Wohlwend AG, FL-Ruggell