
Regional einkaufen liegt einfach nahe
Warum in die Ferne schweifen? Das Gute liegt tatsächlich oft nah: Beim Produzenten aus
ihrer Region können Sie sich selbst direkt von der Qualität der Produkte überzeugen und
überprüfen, ob die Tiere auch artgerecht gehalten und gefüttert werden. So entsteht ein
Vertrauensverhältnis, das Ihnen Sicherheit verleiht. |

Keine Schwarzweiss-Malerei beim Kalbfleisch
Weisses Kalbfleisch stammt von fehlernährten Kälbern. Gesunde Kälber leben in Gruppen
mit Auslauf ins Freie und dürfen nach Herzenslust Milch trinken und Heu fressen. Deren
Fleisch ist rötlicher und schmeckt aromatischer. Versuchen Sie es einmal und erklären
Sie Ihren Gästen den entscheidenden Unterschied. |

Rezeptfreie Poulets und Truten mit Herkunftsgarantie
Antibiotika und andere Medikamente sind keine appetitlichen Inhaltsstoffe im
Geflügelfleisch. Hühner und Truten aus Tierfabriken sind krankheitsanfällig und
überzüchtet. Freilandgeflügel wächst in natürlicher Umgebung artgerecht heran und
liefert Fleisch und Eier, die schmackhaft und gesund sind. |

Nicht jede Sau hat auch Schwein
Glückliche Schweine brauchen Auslauf ins Freie. Ihr Fleisch ist fettarm und liegt ganz im
Trend der Kundenwünsche.
Warum nicht einmal einen Versuch Fleisch von unkastrierten männlichen Jungschweinen
wagen? Wir sagen Ihnen, wo es welches gibt! |

Verstecktes Tierleid
Eier sind ein wichtiger Grundstoff in der Küche und kommen in sehr vielen Nahrungsmitteln
wie Pasta, Gebäck oder Halbfertigprodukten vor. Beim Einkauf sind die Kosten meist der
entscheidende Faktor. Doch den Preis für die Billigeier bezahlen die Legehennen.
Importeier und -eiprodukte stammen meist aus Batteriehaltung. Bevorzugen Sie deshalb
Schweizer Eier aus garantierter Freilandhaltung und deklarieren Sie dies auf Ihrer
Menukarte. |
Exotisches ist nicht unbedingt kreativ
Känguruh-Ragout, Affen-Steak und Antilopen-Filet? Eine raffinierte Küche muss sich nicht
durch exotische Tierarten auszeichnen. Diese sollten den indigenen Völkern vorbehalten
bleiben, welche darauf angewiesen sind. Auch ein Wollschwein-Schnitzel, ein
Stiefelgeiss-Braten oder das Entrecôte von einem Rätischen Grauvieh-Rind sind nicht
alltägliche Leckerbissen. |
Tierquäler-Produkte sind kein wahrer Genuss
Essen soll ein Genuss sein. Doch bei Produkten wie Foie gras, Froschschenkel oder
Haifischflossen kann einem der Appetit vergehen, da Tiere dafür gequält wurden. Eine
wirklich hochstehende Gastronomie kann auf solche vermeintlichen Delikatessen locker
verzichten und nimmt ihre ethischen Verantwortung wahr. |
Wohl fühlen wie ein Fisch im Wasser
Fisch gilt als gesund und leicht verdaulich. In der Schweiz wird deshalb immer mehr Fisch
konsumiert. Dieser Trend hat jedoch auch eine Kehrseite: Viele Fische aus intensiven
Zuchtbetrieben leiden unter Stress und werden krankheitsanfällig. Der Einsatz von
Medikamenten liegt in solchen Fischzuchten sehr hoch. Auch Hälterungsbecken, wie sie
heute noch in Restaurants anzutreffen sind, bedeuten für die Fische grossen Stress.
Bevorzugen Sie deshalb Fische, welche nach den Richtlinien der Bio-Organisation oder
«fair-fish» gezüchtet oder gefangen werden. |
Durchblick im Labelsalat
Wer beim Einkaufen sicher gehen will, bevorzugt Labelprodukte. Diese schreiben klar
definierte Richtlinien vor, welche die Fütterung und Haltung von Tieren betreffen.
Regelmässige Kontrollen von unabhängiger Seite wie dem STS garantieren deren Einhaltung.
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Tierschutz als Verkaufsargument
Aufgeschreckt durch zahlreiche Lebensmittelskandale in der vergangenen Zeit sind immer
mehr Konsumentinnen und Konsumenten kritischer geworden. Ausserdem geniesst der Tierschutz
in der Öffentlichkeit einen hohen Stellenwert. Generell ist weniger Fleischkonsum, dafür
von Tieren aus Freilandhaltung, gesünder. Packen Sie deshalb als Gastronomiebetrieb Ihre
Chance und nutzen Sie mit tierfreundlich hergestellten Grundprodukten Ihren Vorteil
gegenüber der Konkurrenz! |
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