10 Rezepte gegen Tierleid.
Anregungen, wie die Gastronomie einen Beitrag zum Tierschutz leisten kann und gleichzeitig ihre Attraktivität steigert.

  • Regional einkaufen liegt einfach nahe

    Warum in die Ferne schweifen? Das Gute liegt tatsächlich oft nah: Beim Produzenten aus ihrer Region können Sie sich selbst direkt von der Qualität der Produkte überzeugen und überprüfen, ob die Tiere auch artgerecht gehalten und gefüttert werden. So entsteht ein Vertrauensverhältnis, das Ihnen Sicherheit verleiht.

  • Keine Schwarzweiss-Malerei beim Kalbfleisch

    Weisses Kalbfleisch stammt von fehlernährten Kälbern. Gesunde Kälber leben in Gruppen mit Auslauf ins Freie und dürfen nach Herzenslust Milch trinken und Heu fressen. Deren Fleisch ist rötlicher und schmeckt aromatischer. Versuchen Sie es einmal und erklären Sie Ihren Gästen den entscheidenden Unterschied.

  • Rezeptfreie Poulets und Truten mit Herkunftsgarantie

    Antibiotika und andere Medikamente sind keine appetitlichen Inhaltsstoffe im Geflügelfleisch. Hühner und Truten aus Tierfabriken sind krankheitsanfällig und überzüchtet. Freilandgeflügel wächst in natürlicher Umgebung artgerecht heran und liefert Fleisch und Eier, die schmackhaft und gesund sind.

  • Nicht jede Sau hat auch Schwein

    Glückliche Schweine brauchen Auslauf ins Freie. Ihr Fleisch ist fettarm und liegt ganz im Trend der Kundenwünsche.
    Warum nicht einmal einen Versuch Fleisch von unkastrierten männlichen Jungschweinen wagen? Wir sagen Ihnen, wo es welches gibt!

  • Verstecktes Tierleid
    Eier sind ein wichtiger Grundstoff in der Küche und kommen in sehr vielen Nahrungsmitteln wie Pasta, Gebäck oder Halbfertigprodukten vor. Beim Einkauf sind die Kosten meist der entscheidende Faktor. Doch den Preis für die Billigeier bezahlen die Legehennen. Importeier und -eiprodukte stammen meist aus Batteriehaltung. Bevorzugen Sie deshalb Schweizer Eier aus garantierter Freilandhaltung und deklarieren Sie dies auf Ihrer Menukarte.
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    Exotisches ist nicht unbedingt kreativ
    Känguruh-Ragout, Affen-Steak und Antilopen-Filet? Eine raffinierte Küche muss sich nicht durch exotische Tierarten auszeichnen. Diese sollten den indigenen Völkern vorbehalten bleiben, welche darauf angewiesen sind. Auch ein Wollschwein-Schnitzel, ein Stiefelgeiss-Braten oder das Entrecôte von einem Rätischen Grauvieh-Rind sind nicht alltägliche Leckerbissen.
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    Tierquäler-Produkte sind kein wahrer Genuss
    Essen soll ein Genuss sein. Doch bei Produkten wie Foie gras, Froschschenkel oder Haifischflossen kann einem der Appetit vergehen, da Tiere dafür gequält wurden. Eine wirklich hochstehende Gastronomie kann auf solche vermeintlichen Delikatessen locker verzichten und nimmt ihre ethischen Verantwortung wahr. 
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    Wohl fühlen wie ein Fisch im Wasser
    Fisch gilt als gesund und leicht verdaulich. In der Schweiz wird deshalb immer mehr Fisch konsumiert. Dieser Trend hat jedoch auch eine Kehrseite: Viele Fische aus intensiven Zuchtbetrieben leiden unter Stress und werden krankheitsanfällig. Der Einsatz von Medikamenten liegt in solchen Fischzuchten sehr hoch. Auch Hälterungsbecken, wie sie heute noch in Restaurants anzutreffen sind, bedeuten für die Fische grossen Stress. Bevorzugen Sie deshalb Fische, welche nach den Richtlinien der Bio-Organisation oder «fair-fish» gezüchtet oder gefangen werden.
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    Durchblick im Labelsalat
    Wer beim Einkaufen sicher gehen will, bevorzugt Labelprodukte. Diese schreiben klar definierte Richtlinien vor, welche die Fütterung und Haltung von Tieren betreffen. Regelmässige Kontrollen von unabhängiger Seite wie dem STS garantieren deren Einhaltung.
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    Tierschutz als Verkaufsargument
    Aufgeschreckt durch zahlreiche Lebensmittelskandale in der vergangenen Zeit sind immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten kritischer geworden. Ausserdem geniesst der Tierschutz in der Öffentlichkeit einen hohen Stellenwert. Generell ist weniger Fleischkonsum, dafür von Tieren aus Freilandhaltung, gesünder. Packen Sie deshalb als Gastronomiebetrieb Ihre Chance und nutzen Sie mit tierfreundlich hergestellten Grundprodukten Ihren Vorteil gegenüber der Konkurrenz!